Kontakt

supporting technology logo

Content to new-net (n2 = n-square) follows.

Die Kommunikationsinfrastruktur der heutigen Tage sieht keine Trennung zwischen privater und öffentlicher Kommunikation bzw. Information. Bisher sind alle Informationen gleichberechtigt, aber ungleich transparent. Es liegen, im Vergleich mit allen vorhandenen Daten, nur ein Bruchteil der Informationen transparent und zugänglich für alle da.

Durch die unklare Trennung von private und public communication ist es anhand der veröffentlichten Information nicht möglich diese einen der beiden möglichen Kanäle zuzuordnet. Es ist nie klar ob die gerade gegebene Information im public space anzusiedeln ist oder im private space.

Dies führt zu einem Ungleichgewicht und zu einer Unsicherheit in der Kommunikation. Es wird zwar angenommen das bestimmte Informationen in dem passenden Kanal abgegeben werden, aber es ist nicht transparent ob das wirklich so ist.

Beispiele:

Durch die Unvorhersagbarkeit der Bewegungen der Daten zwischen den beiden spaces, sind die Benutzerinnen darauf trainiert worden nur noch einen Bruchteil der eigentlich relevanten Informationen in die Systeme einzuspeisen und damit anderen im Grunde genommen die Informationen unfreiwillig zu verwehren. Es handelt sich hier, gesellschaftlich gesehen, um einen Zustand der inneren Zensur. Was das genau bedeutet ist hoffentlich bereits Bestandteil wissenschaftlicher Forschung.

Ich versuche den Zustand in folgender Formel darzustellen: private * public = {} public * private = {} public * public = public² (public-square) private * private = private² (private-square) Das soll bedeuten:
Bei der Vermischung der beiden communication spaces ist immer ein Ungleichgewicht ("leere Menge") vorhanden und damit eine im Grunde gestörte Kommunikation.
Wenn die beiden spaces jedoch voneinander klar getrennt sind und Informationen nicht zwischen den beiden spaces kopiert oder verschoben werden kann, kann sich die Kommunikation verstärken.